Gesamtverband Autoteile-Handel e.V.

Daten und Fakten
Anlass: Motivation, Produktpräsentation, Tagung, Unternehmenskommunikation
Anzahl Zuschauer: ca. 250
Datum: Dienstag 24. Oktober 2006
Sprache: Deutsch

Ausgangssituation:
Autoteilehändler und freie Automobilwerkstätten sind darauf angewiesen, dass sie auf die technischen Daten aus der Automobilindustrie zugreifen können. Die Wege der Offenlegung technischer Daten sind noch nicht umfassend reglementiert, was die Wettbewerbsfähigkeit des freien Teilegroßhandels gefährdet. Eine Kampagne aus den USA mit dem Motto “Right to Repair” versuchte, bei Entscheidern der Branche Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen. Diese Kampagne soll in erweiterter Form nun auch europaweit gestartet werden. Der Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. (GVA) bemühte sich auf seiner jährlichen Mitgliederversammlung um eine Positionierung zur Kampagne.
Zielsetzung:
Die Mitglieder des Verbandes sollten über die geplante Kampagne informiert und für die Entwicklung gemeinsamer Handlungswege motiviert werden.
Arbeitsweise:
Nach Briefinggesprächen und intensiven Recherchen wurde in Abstimmung mit dem Gesamtverband ein Unternehmenstheater im Format »Bandprobe« erarbeitet. Dieses Format bietet die Möglichkeit, musikalische Unterhaltung mit der Vermittlung von Inhalten zu kombinieren. Passende Hits zum Thema “Auto” wurden mit Dialogen der Bandmitglieder über die Problematik des “Right to Repair” kombiniert. Die Band wurde weiterhin als Analogie eingesetzt. Sie vermittelt, dass nur funktionierendes, motiviertes Zusammenspiel ein gutes Ergebnis liefert.
Durchführung:
Am Abend der Versammlung trat die “Band” vor circa 250 Gästen auf die Bühne. Nach den ersten Minuten wurde klar, dass es sich nicht um eine klassische Band, sondern um ein Theaterstück handelte: Band-Leaderin “Sibylle” und ihre Kollegen probten darin für ihren nächsten Gig. Sie suchten ein passendes Programm für ihren nächsten Auftraggeber: den Gesamtverband Autoteile-Handel e. V. – und diskutierten über die Inhalte der Veranstaltung. Die Aufführung dauerte etwa eine Stunde, integriert in die Dialoge wurden 17 Hits in einer musikalischen Besetzung aus Voice, E-Piano, Saxophon und Percussion.
Ergebnis:
Die »Bandprobe« schlug in der Kombination aus Konzert und thematischem Dialog den richtigen Ton an und schuf neben einem erinnerungswürdigen Erlebnis ein “Wir-Gefühl” für die gemeinsame Sache.
Fazit:
»Es hat einige Minuten gedauert, bis alle Gäste unseres Festabends gemerkt haben, dass es bei der »Bandprobe« nicht nur um Hits, sondern auch um “Hints” ging. Es ist mit der Aufführung ganz hervorragend gelungen, unser durchaus komplexes Anliegen kreativ umzusetzen.« (Hartmut Röhl, Präsident, und Marita Kloster, stellv. Geschäftsführerin)
