Adolf Würth GmbH & Co. KG

Daten und Fakten

Anlass: Event, Motivation, Unternehmenskommunikation
Anzahl Zuschauer: 150 bis 280
Datum: Dienstag 15. Januar 2008
Sprache: Deutsch

Ausgangssituation:

Die Marke “Würth” steht für Schrauben- und Verbindungstechniken aller Art. Das Sortiment umfasst über 100.000 Produkte und reicht von Schrauben über chemisch-technische Produkte und Werkzeuge sowie Möbel- und Baubeschläge bis hin zu Bevorratungs- und Entnahmesystemen. Die Würth-Produkte sind für Profi-Handwerker sowie Industriekunden gedacht.

Aufgabe:

Um die Marke “Würth” wieder stärker ins Bewusstsein der Mitarbeiter zu bringen, führte die Adolf Würth GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem Scharlatan theater im Januar 2008 eine zweiwöchige Roadshow durch.

Umsetzung:

Durch intensives Briefing von Seiten der Agentur Marion & Bettina Würth GmbH & Co. KG (marbet) und über viele Interviews konnten sich die Mitarbeiter des Scharlatan theaters einen sehr guten Überblick über das Verhältnis zwischen Außendienst und Kunden sowie innerhalb des Unternehmens zwischen Außendienstmitarbeitern und Niederlassungsmitarbeitern verschaffen. Auf das Erlernen branchenüblicher Fachausdrücke wurde selbstverständlich ebenfalls ein hoher Wert gelegt, da dieses eine authentische Inszenierung erst möglich macht.
In Abstimmung mit der Adolf Würth GmbH & Co. KG entwickelte das Scharlatan theater aus den gesammelten Informationen ein Forumtheater, das in Form einer Roadshow an zehn Veranstaltungsorten in Deutschland zur Aufführung kam. Teilnehmer jeweils: 150 bis 280 Personen aus dem Außendienst und Niederlassungsleiter. Michael Walz vom Scharlatan theater führte als Moderator durch das interaktive Programm:

Erste Szene: Kalle Löschke, der Mann vom Außendienst einer Montagefirma. Immer einen Spruch auf den Lippen, aber als Berater eine Niete. Sein Kunde, Tischlereibesitzer Hilmar Specht, hat somit so seine Problemchen mit ihm. Löschke kommt ohne Termin vorbei, kennt weder sein eigenes Sortiment noch besitzt er einen eigenen Kugelschreiber. Beschwert sich sein Kunde über falsche Rechnungen oder fehlerhafte Lieferungen, hat Löschke gleich den Schuldigen parat: Da haben doch wieder die vom Innendienst oder der Niederlassung gepfuscht.

Zweite Szene: Tischlereibesitzer Specht hat die Nase voll von Außendienstler Löschke. Er fährt direkt zur Niederlassung, um die von ihm dringend benötigten Spezialschrauben zu besorgen. Doch den Niederlassungsleiter interessiert eher der fußballspielende Neffe und sein Gesprächspartner am Telefon als Kunde Specht…

In überspitzter Form spiegeln die Szenen des Forumtheaters einen den Würth-Mitarbeitern vertrauten Arbeitsalltag. Mit gezielter Komik. Die wirkt nicht nur sichtbar auf die Lachmuskeln des Publikums, sondern gibt Impulse; schiebt Denkprozesse an, die unser Moderator im Anschluss des Stücks aufgreift. Das soeben Erlebte wird diskutiert und damit geht es in die zweite, in die interaktive Phase des Forumtheaters. Die Szenen werden wiederholt, die Zuschauer stoppen die Handlung auf Zuruf und machen Verbesserungsvorschläge, die dann direkt von den Schauspielern umgesetzt, heißt, in ihr Spiel integriert werden.

Prägnant wurde so auf den Punkt gebracht, wie gute Kommunikation zwischen Berater und Kunde funktioniert. Ein Ergebnis, das den Würth-Mitarbeitern für ihre anschließenden Workshops als solide Grundlage diente. Am Ende jeder Veranstaltung führten die Akteure des Scharlatan theaters einen Rap auf, der pointiert die relevanten Themen des Tages zusammenfasste.

Kommentare aus dem Unternehmen:

»Die Selbstreflektion mit einem hohen Spaßfaktor vorgeführt zu bekommen, war richtig super!« (Zoran Rodic, Referent Internationales Bezahlungssystem)

»Eine gute Möglichkeit, bekannte Inhalte anders zu verpacken und somit Aufmerksamkeit zu erzeugen, weniger Widerstände zu erzeugen und durch den positiven Aspekt auch besser zu verankern.« (Bernhard Nebl, Leiter Personalentwicklung Vertrieb)

»Sowohl meine Meinung als auch die meiner kompletten Niederlassungsmannschaft war extrem positiv! Die Verbindung von Spaß und den sehr internen Würth-Themen gelangen hervorragend. Die Darbietungen waren kurzweilig und doch sehr “geschäftsnah”.« (Ralf Stottock, Niederlassungsleiter Nürnberg)